Ein wichtiger Bestandteil jeder Wanderung ist sicher die Ausrüstung. Wobei der wichtigste Teil ist es nicht – überhaupt loszugehen ist wesentlich wichtiger und dafür braucht es zwar eine sichere Basisausrüstung, aber auch nicht unbedingt das ausgefeilteste Ausrüstungskonzept. Bevor man das erste Mal länger unterwegs ist, sollte man aber auf jeden Fall einen kurzen Test (im heimischen Wald) machen, um die Ausrüstung einschätzen zu können.
Wir sind 2011 das erste Mal auf einer Fernwanderung unterwegs gewesen und haben uns dafür vorher im Outdoor-Laden beraten lassen und ohne eigenes Wissen eingedeckt. Rückblickend betrachtet haben wir da natürlich nicht die passendste Ausrüstung gekauft. Die Tour war für uns trotzdem unvergesslich und das Fernwandern hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.
Auch zwischen der Ausrüstung zu unserer Wanderung durch Europa auf dem Europäischen Fernwanderweg E1 in 2016/2017 und unserer Ausrüstung heute gibt es wieder große Unterschiede und wir sind gespannt, wie der Praxistest der wesentlich leichteren neuen Ausrüstung ausfällt.
Schon während der Wanderung haben wir an der einen oder anderen Stelle Dinge aussortiert oder auch Neues dazugekauft. In Vorbereitung auf unsere jetzige Wanderung haben wir uns aber noch einmal mehr mit ultraleichter Ausrüstung beschäftigt und auf kürzeren Wanderungen bereits ausprobiert. Das meiste Gewicht sparen wir durch das Weglassen von „Luxusgegenständen“ wie beispielsweise der Kamera, einer hübschen Sonnenbrille oder einem Handtuch.
Von Nordschweden nach Spanien wollen wir also diesmal mit einem deutlich leichteren Ansatz gelangen und haben dafür zum Beispiel auch keine schweren Bergstiefel mehr dabei, sondern wandern mit wesentlich leichteren Trailrunning-Schuhen – wir sind gespannt, wie das auf langer Strecke für uns funktioniert!