Saltoluokta (Kebnats) – Kvikkjokk

Schon als wir die ersten Kilometer laufen, flucht Lena wegen der Blase am Fuß. Nach neun harten Kilometern starten wir eine Not-OP mit Nadel, Jod und Blasenpflaster. Danach ist Lenas Lächeln zurück und das Wandern macht wieder Spaß. 😊

Der Nachteil am Kungsleden sind die vielen Seen, die mit einem Boot überquert werden müssen. Eine davon können wir rudern, statt das Motorboot nehmen zu müssen und genießen die 4 Kilometer, die wir mit Armen statt Beinen bewältigen. Beim Rudern haben wir Unterstützung von Ilka, die auf ihrer Wanderung nach Berlin ist. Wie wir wollte sie in Norwegen starten, musste aber ebenso den Start nach Schweden (Abisko) verlegen.

Wir merken auch anhand der furchtbar zahlreichen Moskitos, dass wir meist unterhalb der Baumgrenze unterwegs sind. So schlimm war es bei unseren letzten Wanderungen hier oben noch nie.

Je näher wir Kvikkjokk kommen, desto mehr Wanderer sind unterwegs – die Saison auf dem Kungsleden scheint zu beginnen.

Wegen Corona gestaltet sich die Übernachtung in/bei den Wanderhütten schwieriger als üblich. Betten müssen vorgebucht werden und beim Zelten kann man die Einrichtungen nicht unkompliziert mitnutzen, wie das sonst üblich ist. Immerhin können wir in Kvikkjokk unsere Wäsche waschen und genießen ein Mittagessen, das ausnahmsweise nicht aus Nudeln besteht.

Nachdem wir den uns bekannten Teil des Kungsleden hinter uns haben, ist der nächste Abschnitt für uns Neuland.



6 Kommentare zu „Saltoluokta (Kebnats) – Kvikkjokk“

  1. Hallo Lena,Hallo Thilo,es ist sehr intersessant und spannend eure Reiseberichte zu lesen und die Bilder anzuschauen.
    Beeindruckend,was Ihr erleben dürft,und große Hochachtung,was ihr dafür auf euch nehmt.Ich wünsche euch allzeit einen guten Weg.Bleibt gesund,mit herzlichem Gruß Beate .

  2. Tolle Bilder! Ich freue mich, dass ihr endlich unterwegs seid. Wenn ich die Bilder anschaue, steigt meine Vorfreude auf das Sabbatical ins Unermessliche.

    1. Yes it’s a Halland 2 LW tent = 1.4 kg without bag. We used one during our E1 tour so we are quite comfortable using it in the Fjell area. However, it has some disadvantages like pitching up in wet conditions or that it is not self-standing and is too warm for summers in the south 😊

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