Mora – Leksand – Falun – Stockholm

Nach fast 1900 Kilometern sind wir mittlerweile in Stockholm angekommen. Damit liegt der schwedische Teil hinter uns. Wir sind schon traurig, Schweden nun zu verlassen. Allerdings macht es uns der Wanderweg am Ende leicht: Die letzten Tage geht es eigentlich immer entlang von Straßen bis ins Stadtzentrum.

Von Mora aus folgen wir zunächst dem Siljansleden auf der Westseite um den See. Der Weg gefällt uns sehr gut und führt über Wanderpfade durch den Wald. Nervig sind hier nur die Elchfliegen, die bevorzugt in die Haaren krabbeln.

Die Pilzsaison ist in vollem Gange, wir finden so viele Steinpilze wie noch nie zuvor. Leider sind die Maden aber fast immer schneller als wir. 🙁 Trotzdem reicht es für eine allabendliche Beilage zu unseren Nudeln.

Ab Leksand nutzen wir den Dalkarlsvägen in Richtung Stockholm. Entgegen unserer Erwartung ist der Weg ab dort sogar markiert. Er verläuft ähnlich wie Pilgerwege eher auf einfacher Strecke in Richtung Ziel. Der Anfang ist noch recht schön und orientiert sich an lokalen Wanderpfaden. Je näher wir an Stockholm kommen, desto unschöner wird der Weg. Er läuft viel über Asphalt, oft sogar auf Autostraßen, und die Gegend wird zwangsläufig besiedelter und lauter. Die Kilometer bis Stockholm laufen wir daher auch schneller als gedacht.

Würde es nicht langsam früher dunkel werden, wären wir wohl noch eher angekommen. 😉 Durch die knapper werdende Helligkeit stehen wir nun morgens eher auf, um nicht zu spät loszulaufen.

Unser Weg führt uns auch durch Falun. In der Ursprungsstadt der berühmten roten Farbe (“Falunrot”) schwedischer Sommerhäuschen machen wir einen Ruhetag und schauen uns die Stadt an.

Nun sind wir in Stockholm und spazieren beim Sightseeing durch die Stadt. Außerdem studieren wir die Einreisebestimmungen verschiedenster Länder. Wir sind selbst gespannt, von wo aus wir uns das nächste Mal melden. 😊

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