Ronneby – Olofström – Hässleholm: Eine schwedische Winterlandschaft

Für uns war die Fortsetzung der Wanderung in Schweden bisher definitiv die richtige Entscheidung. Obwohl wir fast nur draußen zelten und Unterkünfte eher selten nutzen, hat es unsere Köpfe sehr frei gemacht. Häufig kommen wir mit Schweden ins Gespräch und bekommen gesagt, unsere Wanderung sei doch die ideale Weise die Zeit der Pandemie zu verbringen.

Von Ronneby folgen wir dem Blekingelden bis Olofström und biegen dann auf den Skaneleden ab. Auch dieser Wanderweg ist wieder sehr gut mit Windsheltern und Feuerstellen ausgestattet. 🙂

Irgendwann ist es dann so weit: Es fällt reichlich Schnee. Morgens bedeckt eine Schneehaube unser Zelt und im Laufe des Tages stapfen wir durch immer mehr Neuschnee. Die Winterlandschaft sieht wunderschön aus, aber das Gehen wird beschwerlicher und die Füße nass.

Auch die Temperaturen sinken deutlich und so bleibt der Schnee auch erst einmal liegen. Die erste richtig Nacht bringt uns knackige -9 Grad. Wir bauen unser Zelt in einer sehr einfachen Rasthütte auf – zufällig die erste geschlossene Rasthütte am ganzen Weg. 😊 Gefroren haben wir auf jeden Fall nicht.

Da weiter kalte Nächte angesagt sind und es ohnehin mal wieder Zeit wird, legen wir einen Ruhetag in Hässleholm ein. Die Klamotten und wir benötigen dringend eine Wäsche… 😉

Ab heute wird es wieder wärmer und wir wandern weiter in Richtung Trelleborg. Dabei haben wir noch etwas Zeit, uns über den weiteren Weg Gedanken zu machen – aktuell wissen wir aufgrund der Beschränkungen noch nicht genau, wo es für uns sinnvoll weitergeht.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.